Eine Schülerin schreibt
Damit die Integration ausländischer Arbeitskräfte gelingt, ist es gerade für die kleinen und mittleren Betriebe des Handwerks wichtig, sie strukturell zu unterstützen. (Quelle: lilartsy/unsplash.com)

Betrieb + Ausbildung

02. May 2022 | Teilen auf:

"Geflüchteten-Integration braucht Kümmerer-Strukturen"

Die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten stellt vor allem kleine und mittelständische Betriebe vor Herausforderungen. ZDH-Präsident Wollseifer fordert daher ein bundesweites Unterstützungsprogramm.

"Damit die Integration nicht nur ukrainischer Geflüchteter, sondern auch ausländischer Fachkräfte allgemein erfolgreich gelingt, ist es gerade für die kleinen und mittleren Betriebe des Handwerks wichtig, sie in diesem Engagement strukturell zu unterstützen. Erforderlich ist ein bundesweites und dauerhaftes Programm, mit dem Integrationsbegleiterinnen und -begleiter wie Kümmerer-Strukturen insgesamt finanziert werden", sagte Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), gegenüber dem "Handelsblatt".

Das Handwerk und seine Betriebe seien auch jetzt hochmotiviert und bereit, einen entscheidenden Beitrag zur Integration Geflüchteter zu leisten, so Wollseifer weiter. Kümmerer-Strukturen wären äußerst hilfreich, weil kleine Betriebe wie aber auch Geflüchtete und Zuwanderer dann die kompetenten Ansprechpartnerinnen und -partner hätten, mit denen sie die administrativen und praktischen Herausforderungen, die mit der Ankunft in Deutschland verbunden sind, schnell und unbürokratisch bewältigen könnten.

Zentralverband des Deutschen Handwerks e. V. (ZDH)
www.zdh.de

zuletzt editiert am 06.05.2022